Pädagogisches Team-Klettern

Die Klasse 6a probierte an sechs Abenden das Klettern aus. Dafür wurde an sechs Tagen der Unterricht auf den Abend verlegt. Die Kinder hatten im Ausgleich jeweils an den Klettertagen zwei Stunden früher Unterrichtsschluss.

Am Abend startete dann jeweils um 17.00h das zweistündige Teamklettern in der großen Turnhalle, in der uns glücklicherweise seit Jahren eine Kletterwand sowie ein professioneller Klettertrainer zur Verfügung steht. Jedes Mal musste die Klasse eine Kooperationsaufgabe lösen, die sich in ihrer Schwierigkeit von Mal zu Mal steigerte. In jedem Fall war stets Geschicklichkeit, Teamgeist und Konzentration gefragt. Natürlich wurde bei jedem Termin auch geklettert. Die Schülerinnen und Schüler durften dabei immer entscheiden, ob und wie weit sie klettern. Sie lernten die Gurte korrekt anzulegen und beherrschten schließlich die nötigen Knoten. Sie mussten zudem Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig sichern. Der Kletterer dagegen musste sich auf den Erstsicherer und den Zweitsicherer (=Engel) verlassen können und ihm vertrauen. Gegen Ende einer Einheit wurde zum Abschluss immer ein Spiel zum Auspowern gespielt.

Die Klasse machte durch das Teamklettern die Erfahrung wie schwer es häufig ist, eine Aufgabe als Team zu lösen. Sie lernte welche Grundvoraussetzungen es braucht, um erfolgreich zu sein. Es braucht unter anderem einen Moderator, die 100%ige Konzentration aller und die Bereitschaft von jedem Einzelnen seine Aufgabe wahrzunehmen.

(Brigitte Richter, Klasse 6a)

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