Ein Streifzug zu den Verkehrsschildern der Gerechtigkeit – Klassenstufe DU5/6

Unter dem Motto „Haltung zeigen“ fanden vom 14. bis 27. März die Nürnberger Wochen gegen Rassismus statt. Im Rahmen dessen, wurden auf sieben Plätzen in der Nürnberger Altstadt insgesamt 147 „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ zu sieben verschiedenen Themen aufgestellt. Passend zu den fünf Goldwerten der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule „Respekt“, „Ehrlichkeit“, „Freundschaft“, „Toleranz“ und „Hilfsbereitschaft“, die im letzten Schuljahr von der ganzen Schulgemeinschaft ermittelt wurden und uns seither begleiten, wollen auch die Gerechtigkeitsschilder als internationale Symbole darauf hinweisen, ein gerechteres Zusammenleben zwischen den Menschen und auch der Umwelt anzustreben und zu fördern. Unter der künstlerischen Leitung von Johannes Volkmann wurden die Schilder 2021 von Kindern und Jugendlichen aus aller Welt entwickelt.

An einem sonnigen Märztag machten sich deshalb alle drei Klassen der DU5/6 mit einigen Lehrkräften und einer Sozialpädagogin von der Schule aus auf den Weg in die Nürnberger Altstadt. Hier gab es schon einiges zu entdecken: Ein toller Spielplatz im Pegnitzgrund, beeindruckende alte Gemäuer, wie das Hallertor und die sprudelnde Pegnitz. Natürlich beschäftigten sich die Kinder auf dem Streifzug durch die Altstadt auch besonders intensiv mit den verschiedenen Verkehrsschildern der Gerechtigkeit. Sehr nachdenklich werden ließ uns vor allem das Motiv auf der Insel Schütt. Hier waren Schilder zu sehen, auf denen es um das Thema „Krieg“ geht, was momentan natürlich besonders präsent ist. Auf dem Schild befindet sich das Wort „Krieg“ am Ende einer Sackgasse.

Als Abschluss des Ausflugs gab es noch Gurken- und Kohlrabistücke, die die Kinder mit Begeisterung verschlungen. In der Sonne sitzend konnte man sich noch einmal über das Gesehene mit einzelnen Kindern und Erwachsenen austauschen und die Eindrücke nachklingen lassen. Etwas müde und erschöpft fuhren dann alle mit der U-Bahn zurück zur Schule. Es war für alle ein bewegender und eindrücklicher Ausflug.

(Halima Ejupovic, Annerose Mourad, Sabrina Macher, 04.07.22)

 

 

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